Papier und Unterlage Für Mondzeichnungen hat sich weißes Druckerpapier (DIN A4) bewährt. Man sollte nicht zu klein zeichnen, damit für die Arbeit an den Details genug Platz zur Verfügung steht. Der Vorteil des dünnen Druckerpapiers liegt nicht zuletzt in der Transparenz. In jedem Stadium kann die Zeichnung mittels Leuchtpult, Scanner oder am Fenster auf ein neues Blatt übertragen werden, sollte etwas unrettbar verzeichnet, mit dem Radierer ruiniert oder sonst was geschehen sein. Eine feste Unterlage ist selbstverständlich.
Bleistift Der Stift sollte möglichst weich sein. Dies hat den Vorteil, dass viele Grautöne erzeugt werden können. Der Strich lässt sich gut beeinflussen, und die Weichheit lässt ein "gewünschtes" Verschmieren problemlos zu. Bleistiftspitzer nicht vergessen!
Radiergummi Auch der Radiergummi sollte weich sein. Dieser greift das Papier nicht an und lässt sich zudem leicht in verschiedene Formen schneiden, die man im Zeichenprozess gezielt als Werkzeug einsetzen kann.
Die Vorbereitung am Teleskop ist auch wichtig!
Bequeme Sitzgelegenheit Zunächst richtet man sich so bequem wie nur möglich ein: Das Fernrohr wird auf eine geeignete Position und Höhe eingestellt. Ein Astrostuhl ist eine sehr nützliche Sache, alternativ kann auch eine kleine Haushaltsleiter als Sitzunterlage mit verschiedenen Höhen Verwendung finden. Auf jeden Fall sollte man sitzend zeichnen!
Beleuchtung Für die Beleuchtung verwendet man dimmbare Taschenlampen oder bringt geeignete Folien zur Lichtreduzierung an der Lampe an. Bei der Zeichnung von Mond und Planeten eignen sich graue Folien sehr gut. Zur Not tut es auch ein Stück Stoff. Die Taschenlampe wird dann am Stativ mittels Klebeband fixiert. Das Licht sollte - bei Rechtshändern - von links kommen. Beim Zeichnen lichtschwacher Objekte ist die Verwendung von Rotlicht zu empfehlen.